Paola Felix
Moderatorin und Sängerin


Franz Mack saß auf einem Bänklein neben dem Eingang zum Hotel „Colosseo“ in der Abendsonne, als mein Mann Kurt und ich wieder einmal im Europa-Park in Rust ankamen. Ein Bild, das sich in meine Erinnerung eingebrannt hat. Wartete er auf jemand ganz Besonderen? Auf eine VIP-Person? Nein. Er freute sich auf jeden einzelnen Besucher, den er mit einem herzlichen Lächeln begrüßte. Eine so wunderbare Zufriedenheit war in seinem Gesicht abzulesen, die mich beeindruckte. Der Gründer des Europa-Park, der sympathische Patron, der mit seiner liebenswürdigen Art jeden Gast willkommen hieß und ihm das Gefühl gab, zu seiner Familie zu gehören, im Wissen, dass er für alle, ob groß, ob klein, viel Freude, Spaß und Vergnügen bereithielt. Damit verkörperte er genau das, was den Europa-Park ausmacht. Was für ein schönes Erinnerungsbild von Franz Mack!


Amanda Thompson
Präsidentin des Weltverbandes der Freizeitindustrie IAAPA 2020

Als ich noch Produzentin von Eisshows war, hat mich Franz Mack einmal an einem kalten Februartag mit offenen Armen im Europa-Park empfangen und begleitete mich zur Probe für die Eisshow. Danach holte er mich oft in seinem Golfcart ab und fuhr mich zur Eisarena, es ging durch alle neuen Bereiche des Europa-Park, die gerade gebaut wurden, und er zeigte mir alles, was passierte. Er war so stolz auf den Europa-Park. Er hatte immer Zeit, mir alles und jedes Detail zu zeigen. Sein strahlendes Lächeln und seine gütige Gastfreundschaft sind mir noch sehr intensiv in Erinnerung. Ich werde seine Weisheit immer vermissen.
Er war ein wirklich wunderbarer Mann mit einem sehr großen Herzen. Wir haben immer viel gelacht, wenn wir zusammen waren. Die wertvolle Zeit mit Franz Mack hat mein Leben bereichert.


Brigitte Klinkert
Ministerin im Kabinett Emmanuel Macron und Enkelin von Joseph Rey

Ich erinnere mich sehr gut an meine Treffen mit Franz Mack. Ich wusste von seiner brillanten Karriere als entschlossener, ehrgeiziger und visionärer Unternehmer. Vor allem aber entdeckte ich einen Mann, der sehr bescheiden und wohlwollend geblieben war und der das Sprichwort der vier M‘s („Man muss Menschen mögen“) zu einer der Säulen seines persönlichen und beruflichen Lebens gemacht hatte. Als guter Badener war Franz Mack in der Tat ein wahrer Humanist und ein anspruchsvoller Vater, der seine Werte an seine Kinder weitergeben wollte. Er erinnerte sich an sein Gefangenschafts-Jahr im Elsass und an seine Flucht 1947, als er durch den Rhein schwamm. Genau jener Rhein, den ich rund 30 Jahre später von der Spitze des Euro-Towers des Europa-Park aus beobachten konnte. Von dort aus gab mir mein Großvater, Joseph Rey, Bürgermeister von Colmar, zu verstehen, dass es zwischen dem Elsass und Baden-Württemberg keine natürliche Grenze gibt, sondern nur die, die durch eine oft schmerzhafte Zeitgeschichte errichtet wurde. In meinen Augen bekam Victor Hugos berühmter Satz „der Rhein vereinigt alles“ dort plötzlich seine volle Bedeutung.


Frank Elstner
TV-Legende

Es war ein großer Moment für unsere Zuschauer, als wir die Historie des Europa-Park in meiner Sendung „Menschen der Woche“ zum Thema hatten. Denn drei Generationen Mack waren bei mir im Studio. Franz Mack hat in unnachahmlicher Weise die berühmte Mack-Disziplin ins Unternehmen gebracht und seine Kinder Roland und Jürgen haben als Unternehmer wirklich Großes geleistet. Der Aufbau der Nachfolge mit ihren Kindern ist gelungen, weil sich einfach jeder Mack immer der Verantwortung bewusst war und ist, die man zu verteidigen hatte. Ich ziehe meinen Hut vor den Lebensleistungen der gesamten Familie Mack und freue mich über jeden Besucher des Europa-Park, weil ich weiß, dass man dort alles das findet, was man sich vorgestellt hat.


Günther H. Oettinger
ehemaliger Ministerpräsident von Baden-Württemberg und EU-Kommissar

Franz Mack war 70 Jahre alt, als ich seine Frau Liesel und ihn im Europa-Park kennenlernen durfte. Mit seiner Wärme und Fröhlichkeit hatte er eine wunderbare Ausstrahlung. Er war für mich eine großartige badische Unternehmerpersönlichkeit mit Herz und Vision. Technik, Ingenieurskunst und Perfektion in Planung und Bau waren seine herausragenden unternehmerischen Fähigkeiten. Sein Lebenswerk von der weltweit tätigen und
international anerkannten Produktionsfirma in Waldkirch bis zum Europa-Park in Rust ist mehr als beeindruckend. Franz Mack war sehr stolz darauf, dass seine Söhne und seine Enkelkinder dieses Lebenswerk so erfolgreich fortsetzen.


Fritz Keller
DFB-Präsident, Gastronom, Winzer

Franz Mack, geboren 1921, war Teil einer Generation, der die Jugend gestohlen wurde. Viele aus dieser Generation mussten aus wenig etwas machen – er, der gelernte Wagen- und Karosseriebauer, schaffte es, aus ganz wenig ganz viel zu machen. Von Franz Mack können wir auch heute noch lernen, dass Fleiß und Strebsamkeit wichtige Werte und genauso wichtige Voraussetzungen für langfristigen Erfolg sind, wie das frühzeitige Erkennen wichtiger Trends. Weitsichtigkeit, Kreativität, Offenheit und die Bereitschaft, wichtige Impulse aus der Nachfolgegeneration zuzulassen, zeichneten Franz Mack aus und ermöglichten es ihm, den Grundstein für das kreative Unternehmertum zu legen, welches das Familienunternehmen Mack auszeichnet.


Dr. Wolfgang Schäuble
Präsident des Deutschen Bundestages

1973 lud mich Franz Mack ein, das Gelände zu besuchen, auf dem er seinen Freizeitpark errichten wollte – damals ein gewagtes und innovatives Projekt. Ich war junger Bundestagsabgeordneter und vertrat den Wahlkreis, zu dem Rust gehört. Was ich dort zu sehen bekam, war beeindruckend! Natürlich stellte sich mir die Frage, mit wie vielen Besuchern Mack rechne. „Eine halbe Million pro Jahr“, war die Antwort, die mir damals recht ambitioniert erschien. Doch Franz Mack – Unternehmer, Tüftler und kühler Rechner – lag mit seiner optimistischen Prognose richtig. Heute zählt der Europa-Park der Familie Mack sogar mehr als zehnmal so viele Besucher. Das zeigt: Der feste Glaube an die eigene Vision ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg. Dafür stand Franz Mack, das ist sein Vermächtnis an seine Familie – und an die Gesellschaft insgesamt.


Tony Marshall
Sänger

Franz Mack war in meinen Augen ein besonderer Mensch. Er hatte seine eigene Herzlichkeit und wußte genau, was er wollte. Für Franz und Liesel habe ich oft gesungen und ihre Freude in den Augen gesehen und auch gespürt. Ich bin schon seit dem ersten Tag ein Freund der Familie und des Europa-Park. Die Macks sind stark, indem sie sich ergänzen. Franz damals zusammen mit Roland und später Jürgen und jetzt noch den Enkeln sind
eine unschlagbare Mischung. Das bewundere ich sehr. Ich sage immer: Der Europa-Park ist die erste Stufe zum Paradies.


Henry Maske
Box-Olympiasieger

Ältere Menschen, die nach wie vor neugierig und sehr bejahend das Leben meistern, sind für mich immer wieder höchst motivierend. Und genau so habe ich Franz Mack erlebt. Er war stets präsent. Entweder auf seinem E-Wagen, alternativ traf man ihn zu Fuß bei seinem Rundgang, oder in den respektvollen, wertschätzenden Erzählungen seines ältesten Sohnes Roland. Dem, der das Glück hatte Franz Mack kennen zu lernen, wurde die Angst vor dem Älterwerden um einiges genommen. Ich denke sehr gerne an diese erlebten Momente mit Franz Mack zurück, bekomme beim Schreiben und darüber Nachdenken Gänsehaut.

 

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