Ein Hauch von Côte d’Azur weht durch den Europa-Park. Prinzessin Stéphanie von Monaco ist zu Gast. Anlass ist die Vorstellung eines besonderen Projekts: Das Fürstentum Monaco ist nun als 18. europäischer Themenbereich in dem Freizeitpark vertreten. Dazu brachte Stéphanie bereits zur Wintersaison 2025/26 nicht nur die royale Strahlkraft mit, sondern auch ihre ganz persönliche Leidenschaft – den Zirkus.
„Was im Europa-Park auf die Beine gestellt wird, zeigt, dass Artistik lebt – egal ob im Zirkuszelt oder in einem Freizeitpark. Die Leidenschaft der Künstler ist dieselbe“, erklärte sie. Zur Einstimmung in die neue Partnerschaft wurde die Prinzessin vom weltberühmten „Cirque de Monte-Carlo“ begleitet, mit dem der Europa-Park eine Kooperation verbindet. Motto: „Monte-Carlo Circus Festival meets Europa-Park“. Stéphanie verfolgte gespannt die Show. „Die Familie Mack hat sich schon immer sehr für den Zirkus engagiert, daher ist die Zusammenarbeit nur logisch“, sagte sie.
Die jüngste Tochter von Fürst Rainier III. und Gracia Patricia (Grace Kelly) drängt es nicht unbedingt in die Öffentlichkeit, sie gilt als medienscheu. Doch während Artisten mit perfektem Muskelspiel an Seilen durch die Luft wirbeln oder Clowns nicht nur von sprudeln Kindergelächter begleitet werden, legt sie ihren Kopf wie gebannt leicht zur Seite und hält sich weder mit Applaus noch mit Jubel zurück. Die hypnotische Wirkung des Zirkus ist bei ihr besonders gut zu erkennen.
Immer unkonventionell
Genau dieses unverstellte Auftreten macht Prinzessin Stéphanie besonders. Sie wuchs zwar im Fürstenpalast auf, doch ihr Lebensweg war immer unkonventionell. Musik, Mode, öffentliches Rampenlicht – Stéphanie hatte viele Rollen. Heute, mit 61, hat sie sich von offiziellen Verpflichtungen weitgehend zurückgezogen, bleibt aber eine zentrale Figur für das Fürstentum: als Präsidentin des Internationalen Zirkusfestivals von Monte-Carlo. In dieser Rolle zeigt sich ihre authentische Leidenschaft, fernab von höfischem Protokoll findet die Prinzessin im Zirkus ihre wahre Heimat. Diese Affinität zum Zirkus ist Teil ihrer Lebensgeschichte.
Bereits als Kind nahm die Manege einen festen Platz ein – ihr Vater war Gründer des Festivals, das heute als „Weltmeisterschaft der Artistik“ gilt. Nach seinem Tod 2005 übernahm Stéphanie das Präsidentenamt und führt den Wettbewerb bis heute mit Herz und Hingabe fort. Mit ihrer Tochter Pauline schuf sie sogar das erfolgreiche Nachwuchsformat „New Generation“. Als Ehrenpräsidentin der Fédération Mondiale du Cirque setzt sie sich zudem weltweit für die Zirkuskultur ein und wirkt aktiv an Choreografien mit, trifft Künstlerinnen und Künstler persönlich und ist regelmäßig selbst auf der Bühne, wenn sie die prestigeträchtigen „Goldenen Clowns“ überreicht.
Verbunden mit der Familie Mack
Ihre Leidenschaft für den Zirkus verbindet sie zudem mit einer anderen Welt der Unterhaltung: dem Europa-Park. Bereits Anfang der 2000er-Jahre besuchte Stéphanie den Freizeitpark privat – damals in Begleitung des Schweizer Zirkusdirektors Franco Knie und ihrer Kinder. Die Verbindung zur Familie Mack wuchs über die Jahre. Mehrfach empfing Stéphanie die Macks beim Monte-Carlo-Festival, wo Roland Mack nicht nur als Zuschauer, sondern auch als Unterstützer der Zirkuskunst auftrat. 2025 wurde er als „Botschafter des Zirkus“ geehrt. Zudem ist seine Schwiegertochter Katja Mack 2026 festes Jurymitglied des legendären Zirkusfestivals.
Ansteckende Begeisterung: Roland Mack und Prinzessin Stéphanie freuen sich über die Partnerschaft
Einstiger Besuch mit Gepard
Privat widmet sich Stéphanie vor allem ihrer Familie. Offi- zielle Staatsempfänge überlässt sie anderen, doch Projekte wie der Zirkus oder die Partnerschaft mit dem Europa-Park zeigen: Ganz zieht sich die Prinzessin von der Bühne der Öffentlichkeit nicht zurück – sie hat nur den Rahmen gewechselt. „Unsere Welt ist oft sehr egoistisch“, sagt sie, „doch die Arbeit mit Menschen, die mit Leidenschaft und Freude andere begeistern, ist ein Lebensmotor.“ Zur Begrüßung im neuen Zirkuszelt gab’s von Roland Mack einen großen Blumenstrauß für Stéphanie. Auch ihm ist die Leidenschaft für den Zirkus deutlich anzumerken. Und auch er hat diese Leidenschaft schon viele Jahrzehnte. Sie wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. Die Wurzeln des Europa-Park reichen tief in die Welt der Zirkusse und Schausteller.
Schon im 19. Jahrhundert bauten Roland Macks Vorfahren Karussells, Wagen und Fahrgeschäfte für reisende Jahrmärkte und Zirkusse in ganz Europa. 1915 stieg die Firma sogar zum Hoflieferanten des Circus Krone auf. Carl Krone kam regelmäßig persönlich zum Stammsitz der Familie Mack nach Waldkirch, teils mit einem zahmen Geparden, und bestellte unter anderem die damals legendären „Parade-Wagen“. „Ich war als Kind oft mit meinen Eltern im Zirkus, das erste Mal mit vier Jahren“, verriet Roland Mack. „Ich durfte dann die Blumen an die Zirkusdirektorin überreichen“, schmunzelte er.
Zirkusparadies hautnah
Eintauchen in die faszinierende Welt des Internationalen Zirkusfestivals von Monte Carlo unter der Schirmherrschaft von Prinzessin Stéphanie.
montecarlofestival.mc
„Der Europa-Park ist ein fantastisches Reiseziel. Hier wird Europa täglich und friedlich gelebt. Im Namen des Fürstentums Monaco freue ich mich auf eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Europa-Park.“
– Fürst Albert II. von Monaco
Chaos mit Charme
Ein besonderer Klang erfüllt das Zirkuszelt: fröhliche Melodien, jazzige Rhythmen und schwungvolle Töne vermischen sich zu einem Chaos mit Charme. Wenn sich die Manege mit der Magie des legendären Internationalen Zirkusfestivals von Monte-Carlo füllt, dürfen sie keinesfalls fehlen: „Les Clowns en Folie“, die bekannteste Clownsband der Welt.
Die „verrückten Clowns“, so die Übersetzung, sind fester Bestandteil des berühmten Festivals und waren auch bei der Eröffnung der Kooperation „Monte-Carlo Circus Festival meets Europa-Park“ dabei. Gegründet 1968, gehörten über die Jahre viele bekannte Clowns der Gruppe an.Unter markanten bunten Hüten oder hinter grell geschminkten Gesichtern blitzen schelmische Augen – und die glänzenden Instrumente funkeln im Scheinwerferlicht. Schräge Klänge werden mit humorvollen Einlagen kombiniert. Auch Europa-Park-Chef Roland Mack ist ein absoluter Fan.
Die Clownskarawane auf ihrer musikalischen Mission durch den Europa-Park.
Jeder strahlt auf seine Weise: Roland Mack mit den „verrückten Clowns“.
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