Bundeskanzler Friedrich Merz hat im November 2025 in Rust das erste Wolfgang-Schäuble-Demokratieforum im Europa-Park besucht. 45 junge Menschen aus Deutschland und Frankreich haben sich dabei auf Einladung von Europa-Park-Chef Roland Mack zwei Tage lang mit Themen wie Demokratie, nationaler Identität und deutsch-französischer Freundschaft auseinandergesetzt.
Im Namen der französischen Regierung nahm die ehemalige Ministerin Brigitte Klinkert teil. Bundeskanzler Friedrich Merz, der zu den engsten Weggefährten des 2023 verstorbenen Wolfgang Schäuble zählt, lobte das Demokratieforum als „grandiose Idee“.
Friedrich Merz: „Wolfgang Schäuble wäre begeistert gewesen von diesem Treffen. Wir müssen seine Werte weiterleben lassen. Ich bin Roland Mack für diese Initiative sehr dankbar und ich freue mich, dass wir hier zusammengekommen sind, um über Europa zu sprechen. Als ich gefragt wurde, ob ich am Demokratieforum teilnehmen möchte, habe ich sofort Ja gesagt. Denn ich will Ihnen die Botschaft geben, dass es hier um die Zukunft Ihrer Generation geht, die wir heute auf den Weg bringen und die Sie irgendwann vollenden müssen.“ Am Demokratieforum haben zudem die Witwe von Wolfgang Schäuble, Ingeborg Schäuble, und seine Tochter Christine Strobl teilgenommen. Auch zahlreiche Politiker besuchten das Demokratieforum. Unter Ihnen der Ministerpräsident von Bayern und Parteivorsitzende der CSU, Markus Söder, der Chef des Bundeskanzleramts Thorsten Frei, der baden-württembergische CDU-Landesvorsitzende Manuel Hagel, Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl sowie Justizministerin Marion Gentges.
Überzeugte Europäer
Der Initiator des Demokratieforums Roland Mack im Ballsaal Berlin: „Dieses Forum ist unserem Freund Wolfgang Schäuble gewidmet – einem der bedeutendsten Politiker und überzeugtesten Europäer, die unser Land hervorgebracht hat. Auch im Europa-Park hatten wir in den vergangenen 50 Jahren immer ein klares Ziel. Europa war für uns nie nur ein politisches Projekt. Europa war – und ist – eine Herzenssache.“ Im ersten Workshop tauschten sich die jungen Menschen mit dem ehemaligen Staatssekretär und Wegbegleiter von Wolfgang Schäuble, Markus Kerber, über die Herausforderungen moderner Demokratien in Deutschland und Frankreich aus. Moderiert wurde das Forum von der deutsch-französischen Autorin Cécile Calla, ehemals Korrespondentin der Zeitung „Le Monde“ in Berlin.
In einem Workshop unter dem Titel „Deutschland und Frankreich als Keimzelle Europas“ diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber, ob beide Länder auch künftig der Motor der Europäischen Union bleiben können. Am zweiten Tag durften sie sich über ein Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz freuen. Nach seiner Rede tauschten sie sich mit ihm über aktuelle politische Themen aus. Christine Strobl berichtete zudem über die politischen Grundwerte und die persönliche Haltung ihres Vaters.
Die 45 jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich im Alter von 18 bis 20 Jahren zeigten sich begeistert vom Demokratieforum und freuten sich über den Austausch, bei dem sie neue Impulse zur Demokratie und deutsch-französischen Freundschaft erhalten haben. Das Wolfgang-Schäuble-Demokratieforum wird künftig alle zwei Jahre stattfinden und soll zu einem festen Treffpunkt für junge Europäer werden, die Demokratie aktiv leben wollen. Unterstützt haben das Forum die Junge Union Deutschland, das Deutsch-Französische Jugendwerk, der Studiengang „Angewandte Politikwissenschaft“ der Universität Freiburg und die Deutsch-Französische Hochschule Saarbrücken.
Friedrich Merz und Roland Mack mit Teilnehmern des Demokratieforums.
Impressionen
Die Streaming-Plattform Veejoy berichtet über das Wolfgang-Schäuble- Demokratieforum im Europa-Park.
veejoy.de
„Ich bin Roland Mack für diese Initiative sehr dankbar und freue mich, dass wir hier zusammengekommen sind. Denn ich will ihnen die Botschaft geben, dass es hier um die Zukunft ihrer Generation geht.“
Bundeskanzler Friedrich Merz
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