Bully-Alarm in Rust

Michael „Bully“ Herbig zelebrierte im „Magic Cinema 4D“ nicht nur den Kinohit „Das Kanu des Manitu“ – sondern auch seine Freundschaft mit dem Europa-Park

Ganz schön voll, sinniert ein Besucher, aber das ist auch kein Wunder: Michael Bully Herbig ist im „Magic Cinema 4D“ des Europa-Park zu Gast. Wo der Kultkomiker, Regisseur und Schauspieler auftritt, schlägt ihm eine Welle der Begeisterung entgegen. So auch in Rust. Gemeinsam mit den langjährigen Weggefährten Rick Kavanian und Christian Tramitz feierte Herbig die Premiere seines Films „Das Kanu des Manitu“. Mit mehr als vier Millionen Zuschauern ist das Abenteuer um Abahachi, Ranger und Dimitri längst der erfolgreichste aktuelle Film in Deutschland. 

„Ich war schon öfter im Europa-Park und es war immer ein großer Spaß!“, bekennt Herbig. „Doch dieser Abend war das schönste Erlebnis.“ Die Veranstaltung ging über einen Kinobesuch weit hinaus – sie war zugleich wie eine emotionale Zeitreise und Ausdruck der besonderen Verbindung zwischen Bully und dem Europa-Park.
Geboren 1968 in München, entdeckte Herbig schon früh seine Leidenschaft für Film und Fernsehen. Berühmt wurde er in den späten 1990er-Jahren durch die „bullyparade“. 2001 schrieb er mit „Der Schuh des Manitu“ Filmgeschichte – bis heute einer der erfolgreichsten deutschen Kinofilme aller Zeiten. Sein Humor ist charmant, zugänglich und voller Zitate, die Kultstatus erlangt haben. Mit der Amazon-Show „LOL: Last One Laughing“ stellt der Komiker sein Können inzwischen auch als Showmaster unter Beweis.

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Von links: Roland Mack, Christian Tramitz, Rick Kavanian, Michael Bully Herbig und Michael Mack in der neuen „Silver Lake City“.

„Schnapsidee“ mit Roland Mack
Sein Auftritt im Europa-Park war – wie er selbst betont – das Ergebnis einer „Schnapsidee“, geboren beim Radio Regenbogen Award, bei dem sowohl Herbig als auch Europa-Park-Inhaber Roland Mack zu den Preisträgern gehörten. „Da wir zwei die Einzigen waren, die nicht live gesungen haben, habe ich Herrn Mack von der Bühne aus gefragt, ob wir uns alternativ nicht für eine Filmpremiere im Europa-Park zusammentun wollen.“ Das Ergebnis war ein unvergesslicher Kinoabend mit Stars zum Anfassen.

Jubel, Trubel, Nostalgie
Die Fans strömten in Massen ins „Magic Cinema 4D“, das restlos ausverkauft war. „Wer von euch hat denn den ersten Film gesehen“, wollte Bully anfangs wissen. Fast jeder im Saal hob den Arm. „Warst du denn schon auf der Welt, als der erste Film im Kino war?“, fragte er einen jungen Zuschauer. „Die Mutter sagte: ja“, fügte Herbig lachend hinzu.

„Fürs Pferd war’s unangenehmer“
Die Rückkehr in den Wilden Westen mit bayerischen Untertönen sorgte im Saal für Lachsalven und riesigen Applaus. Auch die Anekdoten, die das Trio erzählte, begeisterten das Publikum. Als Christian Tramitz gefragt wurde, wie es war, nach so vielen Jahren wieder zu reiten, antwortete er trocken: „Fürs Pferd war’s unangenehmer als für mich.“ Solche Momente zeigen: Trotz des Erfolgs sind sich Kavanian, Tramitz und Herbig treu geblieben – und genau deshalb lieben die Menschen sie. Weiter treu bleiben wird Bully auch dem Europa-Park: „Es gibt nichts Schöneres als einen vollen Kinosaal mit lachendem Publikum“, resümiert die Comedy-Legende. „Vielleicht gibt es ja eines Tages eine Wildwasserbahn zum ‚Kanu des Manitu‘. Beim nächsten Besuch darf ich die Badehose nicht vergessen, Rulantica steht ganz oben auf meiner Liste!“

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Eurosat-Zug für Bully-Show
Kurz nach der Filmpremiere erreichte den Europa-Park zudem die Anfrage nach zwei Achterbahnwagen für die nächste Staffel von Bullys „LOL“-Show. Sie sind im Vorspann zur Comedy-Gameshow zu sehen. Im Gegenzug gab es eine Spende für die Vereine „Santa Isabel e. V.“ und „Einfach Helfen e. V.“. Der Europa-Park und Bully – zwei deutsche Unterhaltungsgiganten Hand in Hand.

„Das Kanu des Manitu“ im „Magic Cinema 4D“
Impressionen vom Premierenabend im Europa-Park.