Internationale Kunst in Rust. Dieses außergewöhnliche Kunstprojekt ist von Roland Mack, dem Ehrenbürger von Rust, initiiert und in einer ersten Phase mit Leihgaben der renommierten Sammlung Würth gemeinsam mit Arbeiten aus dem Bestand der Familie Mack realisiert worden. Die Skulpturenallee ist ein Ort der Kunst und der Besinnung.
Stephan Balkenhol - Bojenmann 2022, Bronze 200 x 94 x 50 cm + Edelstahlsockel 57,5 x 109 x 95 cm, Sammlung Würth, Inv. 18866
Bernar Venet - Zwei unbestimme Linien 2001, Stahl 103 x 100 x 93 cm, Sammlung Würth, Inv. 8222
Riccardo Cordero - Cometa di Henke, 2017 Cortenstahl 290 x 365 x 120 cm, Sammlung Würth, Inv. 18585
Ottmar Hörl - Steh auf Europa 2021
Direkt an der Alten Elz, umgeben von Natur, bieten diese teils monumentalen Kunstwerke einen Raum für Reflexion und Inspiration. Die harmonische Verbindung von Kunst und Natur macht diesen einzigartigen Ort zu einem besonderen Ziel für Kunstliebhaber und Erholungssuchende gleichermaßen.
Die Ausstellung ist für jedermann frei zugänglich und soll sich über Jahre entwickeln. Der Europa-Park-Gründer Roland Mack: „Ich will mit dieser Kunstaktion international renommierte Künstler nach Rust holen und diese Kunstwerke allen Besuchern von Rust und natürlich auch den Gästen des Europa-Park Resorts frei zugänglich machen. Kunst verbindet die Menschen aus aller Welt. Das ist eine perfekte Ergänzung des Angebots im Europa-Park."
Ottmar Hörl - Dürer Hasen, Kunststoff 150 x 240 cm
Der Ruster Bürgermeister Klare betonte bei der Eröffnung: "Seit vielen Jahren ist der Europa-Park nicht nur ein Ort der Unterhaltung, sondern auch ein kultureller Anziehungspunkt. Kunst und Kultur haben hier ihren festen Platz – nicht abgehoben, sondern mittendrin. Viele der hier ausgestellten Werke überraschen Besucherinnen und Besucher, weil sie unvermittelt und mitten im Geschehen auftauchen. So wird Kunst im Europa-Park zu einem selbstverständlichen Teil des Erlebnisses – offen, zugänglich und inklusiv."
Klare dankte dem Ruster Ehrenbürger Roland Mack für die Initiative, diese Skulpturenallee zu schaffen und zu finanzieren. Die Vorstellung, bedeutende Kunst im öffentlichen Raum, frei zugänglich und inmitten der Natur zu zeigen, habe die Gemeinde sofort begeistert. Mit der Sammlung Würth sei ein Partner gewonnen worden, der wie kaum ein anderer für Kunst im öffentlichen Raum steht. Klare: "Die Werke dieser bedeutenden Sammlung sind nun entlang der alten Elz zu erleben – in einem Ensemble, das Besucherinnen und Besucher andernorts wohl zu einem eigenen Museumsbesuch bewegen würde. Diese Allee muss den Vergleich mit keiner Kunstinstitution scheuen. Ganz im Gegenteil: Hier treten die Werke in einen besonderen Dialog – mit der Natur, mit dem Park, mit den Menschen. Und sie erfüllt eine Sehnsucht, die wir alle in uns tragen: Kunst auf Augenhöhe. Zwischen Spaziergängern, Gästen und Einheimischen entsteht eine einzigartige Atmosphäre, wie sie nur hier in Rust möglich ist.“
Dr. Kai-Achim Klare
Roland Mack freute sich ganz besonders über die Eröffnung der neuen Skulpturenallee an der Alten Elz: "Kunst weitet unseren Blick. Sie lässt uns anders sehen – und manchmal sogar anders denken. Kunst eröffnet Perspektiven, sie stiftet Sinn und sie inspiriert. Die Eröffnung unserer neuen Skulpturenallee an der Alten Elz ist nicht nur ein kulturelles Highlight. Sie ist ein starkes Zeichen dafür, wie Kunst den öffentlichen Raum bereichern kann. Mir ist es ein persönliches Anliegen als Ehrenbürger von Rust zum Geburtstag „50 Jahre Europa-Park“ diese Skulpturen-Allee zu etablieren."
Der Grundgedanke sei ebenso einfach wie überzeugend: Kunst raus aus den Museen, hinein in die Natur. Wie hier – zwischen Bäumen, auf Grünflächen, entlang der Alten Elz. Zugänglich für alle. Ohne Eintrittskarte, ohne Schwellenangst.
Für Roland Mack steckt hinter dem Projekt eine klare Idee – und eine große Hoffnung: "Was wünschen wir uns von dieser Kunstpräsentation? Dass sie ein Ort ist für Begegnung, für Ruhe, für Entdeckung. Ein Ort, an dem Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Gäste des Europa-Park einen Moment der Inspiration erleben. Inspiration ist der Anfang von allem – von Kreativität, von Innovation, von Veränderung. Und genau deshalb ist dieser Tag für mich ein besonderer Anlass. Es mag größere Skulpturenschauen geben – mit mehr Budget, internationalem Glanz, mehr Medienrummel. Aber es gibt nur eine Skulpturenallee wie diese hier in Rust. Und das macht sie so besonders: ein Ort der Kunst – und der Natur."
Roland Mack, Inhaber Europa-Park, Kai-Achim Klare, Bürgermeister Rust, Maria Würth und Sylvia Weber, Leitung der Kunstaktivitäten Würth Gruppe.
Sylvia Weber, langjährige Leiterin der Sammlung Würth: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Leihgaben aus der Sammlung Würth einen Beitrag zu dieser besonderen Ausstellung leisten dürfen. Kunst und Kultur sind seit jeher zentrale Bestandteile unserer Unternehmenskultur. Was 1960 mit dem persönlichen Engagement von Reinhold Würth begann, ist heute eine Sammlung mit über 20.000 Werken aus mehr als 500 Jahren Kunstgeschichte.
Dass diese Werke nicht hinter verschlossenen Türen lagern, sondern – wie hier in Rust – frei zugänglich im öffentlichen Raum stehen, entspricht genau unserer Philosophie. Die Kunst gehört zu den Menschen. Und was könnte besser passen als ein Skulpturenspaziergang durch diese bezaubernde Parklandschaft – auf einer Achse von mehreren hundert Metern, eingebettet in die Natur?"
Sylvia Weber unterstrich, dass im Fokus zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, oft mit einem starken Bezug zur Region, aber auch mit internationaler Ausstrahlung. Kunst im öffentlichen Raum müsse mehr als nur „schön“ sein – sie könne bewegen, irritieren, aufrütteln.
Riccardo Cordero - Cometa di Henke 2017, Cortenstahl 290 x 365 x 120 cm, Sammlung Würth, Inv. 18585
Bekannte Namen wie Stephan Balkenhol (Deutschland), Robert Jacobsen (Dänemark), Bernar Venet (Frankreich), László Szabó (Ungarn), Ottmar Hörl (Deutschland), Riccardo Cordero (Italien), Heinrich Brummack (Deutschland), Werner Pokorny (Deutschland) und Vitali Safronov sind hier vertreten und verleihen der Ausstellung eine besondere Bedeutung.
Die enge Zusammenarbeit mit der Sammlung Würth, Künzelsau geht auch auf einen jahrelangen Kontakt zwischen den Familien Würth und Mack, insbesondere zwischen Prof. Reinhold Würth und Roland Mack zurück. Die große Vielfalt der Sammlung Würth wird für die Öffentlichkeit bei freiem Eintritt in den 15 Museen und Kunstkabinetten der Würth-Gruppe erlebbar.
Die Skulpturenallee ist mehr als nur eine Sammlung von Kunstwerken – sie ist ein Dialog zwischen Natur und Kunst, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Jeder der hier vertretenen Künstler hat einen einzigartigen Beitrag zur Entwicklung der Skulptur im 20. und 21. Jahrhundert geleistet. Die Ausstellung bietet die seltene Gelegenheit, diese unterschiedlichen Positionen im direkten Vergleich zu erleben und die Vielfalt der modernen Skulptur in einer naturnahen Umgebung zu genießen.
Werner Pokorny - auf/ab, 2014 2014, Cortenstahl 450 x 180 x 170 cm, Sammlung Würth, Inv. 20459
Die Sammlung Würth umfasst rund 20.000 Werke und über 500 Jahre Kunstgeschichte. Moderne und zeitgenössische Skulpturen von internationalen Kunstschaffenden nehmen seit jeher einen besonderen Stellenwert innerhalb der Sammlung ein, die maßgeblich von Reinhold Würth geprägt ist. Die Auswahl für die Skulpturenallee im Europa-Park umfasst Kunstwerke von den Wegbereitern der Moderne wie Robert Jacobsen bis hin zu den großen südwestdeutschen Künstlern Werner Pokorny und Stephan Balkenhol. Letzterer zählt wie auch Bernar Venet zu den international herausragenden Künstlern.
Die Besucher sind eingeladen, die Skulpturenallee zu besuchen und sich von der Faszination der Kunst inmitten der Natur verzaubern zu lassen. An der Allee treten die Skulpturen nicht nur miteinander in einen Dialog, sondern öffnen auch neue Blickwinkel in den Parkanlagen entlang der Elz. Die Skulpturenallee wird die Besucher auch in den kommenden Jahren mit immer wieder neuen und faszinierenden Kunstwerken aus eigenem Bestand und mit Leihgaben begeistern.
Hören Sie hier den Veejoy-Beitrag zur neuen Skulpturenallee des Europa-Park.
Roland Mack mit Professor Reinhold Würth im Europa-Park.
Diese Webseite nutzt Cookies für Funktionszwecke. Auf diese Weise stellen wir die reibungslose Funktionalität dieser Webseite sicher. Weitere Infos finden Sie im Datenschutz: Datenschutzerklärung